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09. Dezember 2019

FP-Seidl: Vernichtende Zwischenbilanz aus dem Krankenhaus Nord

Wien (OTS) - Als „vernichtende Zwischenbilanz“ wertet der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ. LAbg. Wolfgang Seidl, die desaströsen Zustände sowohl im Krankenhaus Nord als auch im Krankenanstaltenverbund, über die in der gestrigen Kurier-Chronik ausgiebig berichtet wurde.

Zweieinhalb Monate nachdem das Krankenhaus zumindest in der Theorie den vollen Betrieb aufgenommen hat, gäbe es immer noch zu wenig Personal. Doch das ist noch längst nicht alles; neben dem Personalproblem zeigen sich auch immer mehr bauliche Mängel und Fehlplanungen welche die Spitalsarbeit immer häufiger erschweren, verzögern oder sogar gänzlich unmöglich machen. Konkret geht es um das Fehlen von Sozial- und Lagerräumen, mangelnde Einschulungen an dem Personal unbekannten Geräten sowie unzureichende Materialsbestände.

„Wenn baulich etwas verpfuscht werden konnte, dann ist das in der Regel auch passiert. Das beweist auch die über ein Jahr andauernde Untersuchungskommission KH-Nord“, so Seidl.

Der Gipfel der Unerträglichkeit sei aber, dass den langjährigen Mitarbeitern der Wechsel vom alten in das neue Gehaltssystem verweigert würde, was zu finanziellen Nachteilen führe.

„Mittlerweile war es aufgrund des Fachpersonalmangels notwendig, 30 Betten in der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie zu sperren. Was muss noch passieren, damit diesen katastrophalen Zuständen endlich abgeholfen wird?“ fragt Seidl, der beim zuständigen Gesundheitsstadtrat der SPÖ, Peter Hacker, ein „völliges Politversagen auf allen Ebenen“ ortet.

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