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27. Juni 2020

FPÖ Währing fordert sofortige Aufhebung der zwei temporären Begegnungszonen im Bezirk

Wien (OTS) - In Währing wurden des „Covid 19-Shutdowns“ per Verordnung zwei temporäre Begegnungszonen eingeführt. Aus derzeitiger Sicht ist jedoch davon auszugehen, dass das als „temporär“ bezeichnete Prestigeprojekt der Frau Vizebürgermeister nun doch nicht im Juli 2020 beendet wird, sondern die bestehenden Begegnungszonen zukünftig weiter bestehen bleiben. Das belegt auch eine mediale Aussage der Frau Vizebürgermeister, die bekundete, dass eine Verlängerungsoption „von 1-2 Monaten durchaus realistisch“ wäre.

„Daher bleibt der von der MA 46 ausgestellte Bescheid der Begegnungszonen für einen Bewilligungszeitraum bis Mitte Juli zwar aufrecht, dennoch ist eine weitere Verlängerung keinesfalls auszuschließen“, so der freiheitliche Klubobmann der FPÖ-Währing, Georg Köckeis.

Ein Faktum sei laut Köckeis, dass die neuen Begegnungszonen im Bezirk in keinster Weise von der Bevölkerung in Anspruch genommen wurden: „Der erwartete Ansturm auf den freien Straßenflächen blieb aus.“

Ein oftmaliger Augenschein Köckeis’ vor Ort habe bestätigt, wovon die Freiheitlichen von Anfang ausgingen: „Die Bürgerinnen und Bürger verwenden ausschließlich den Gehweg um von A nach B zu kommen“. Darüber hinaus befinden sich in unmittelbarer Nähe der Begegnungszone-Schopenhauerstraße drei Parkanlagen, wie etwa der Vilma-Degischer-Park, der Schubert-Park, sowie der Ebner-Eschenbach-Park.

„Die Sinnhaftigkeit einer Begegnungszone in der Kutschkergasse zwischen Schopenhauer- und Kreuzgasse ist jedoch ebenso zu hinterfragen, da der naheliegende Kutschkermarkt und die Fußgängerzone zwischen Währingerstraße und Gentzgasse ausreichend zum Flanieren einlädt“, so Köckeis.

In der Bezirksvertretungs-Sitzung am 25.06. wurde die grüne Vizebürgermeisterin Hebein aufgefordert, die beiden temporären „COVID-19“ Begegnungszonen in der Schopenhauerstraße, sowie in der Kutschkergasse zwischen Schopenhauerstraße und Kreuzgasse umgehend aufzuheben. „Kaum verwunderlich, dass nur der Grüne Klub sensibilitätslos dem Antrag die Zustimmung verweigerte“, so Köckeis.

Auch der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Währing, Gemeinderatsabgeordneter Udo Guggenbichler stellt die fragwürdige politische Fehleinschätzung der verantwortlichen Grünen Vizebürgermeisterin an den Pranger. „Aus unserer Sicht hätte dieses Unsinnsprojekt bereits vor Wochen gestoppt werden müssen. Begegnungszonen in unmittelbarer Nähe von drei Parkanlagen zu schaffen zeugt von geistiger Verwirrtheit“, so der freiheitliche Bezirksobmann Guggenbichler abschließend. (Schluss)

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